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TGV in Doppeltraktion auf deutschem Netz unterwegs

DE.WEBTRAINS.NET
07/04/2009 UM 07 UHR 00

Ziel der Prüffahrten auf den Strecken Augsburg - Dinkelscherben und Stuttgart - Mannheim ist es, die Zulassung des TGV POS in Doppeltraktion für Deutschland zu erhalten. Dies ist Voraussetzung, um künftig im grenzüberschreitenden Hochgeschwindigkeitsverkehr von und nach Frankreich die Kapazitäten erhöhen zu können. POS steht für die mehrsystemfähigen TGV, die für die Strecke Paris-Ostfrankreich-Süddeutschland gebaut wurden. Bisher hat das Eisenbahn-Bundesamt die Zulassung lediglich für Einzeltraktionszüge erteilt. Im Gegenzug finden im Sommer auf dem französischen Netz die Zulassungsfahrten für den ICE 3 in Doppeltraktion statt.

Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h wird der insgesamt 400 Meter lange TGV POS im Netz der Deutschen Bahn unterwegs sein. Messtechniker von DB Systemtechnik und weitere Experten aus dem Systemverbund Bahn arbeiten erneut Hand in Hand mit Kollegen der französischen SNCF. Sie prüfen bei den Fahrten das Zusammenspiel der beiden Stromabnehmer auf den Fahrzeugen der Doppeltraktion mit der Oberleitung.

Angestrebt ist die Zulassung von Doppeltraktionszügen bis zum kleinen Fahrplanwechsel der DB im Juni 2010. Die langen Züge können sich dann auch gleich bewähren, wenn ab August 2010 für sechs Wochen die Verbindung Paris - Stuttgart und Paris - München aufgrund des zweigleisigen Neubaus der Kehler Rheinbrücke auf dem so genannten POS-Nordast, also über Saarbrücken, gefahren wird. Die Zulassung der Doppeltraktion erfolgt durch die jeweiligen Aufsichtsbehörden, das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Deutschland für den TGV und das EPSF (Établissement Public de Sécurité Ferroviaire) für den ICE 3 (BR 406F) in Frankreich.

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